Abteilung für Neuroradiologie
 Universitätsmedizin Leipzig
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Diagnostische Untersuchungsverfahren

Das Spektrum der Neuroradiologie umfasst die Diagnostik und die Therapie von Erkrankungen des Nervensystems mit Hilfe bildgebender Verfahren. Die Techniken, die für die Diagnostik zum Einsatz kommen, beinhalten die:

Magnetresonanztomographie (MRT), 
Computertomographie (CT),
Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) und die
Myelographie/CT-Myelographie.

Zusätzlich finden Sie allgemeine Informationen zur ambulaten DSA.

MRT-Untersuchung (links T2-Wichtung, rechts PD-Wichtung) Plus Symbol Magnetresonanztomographie (MRT)

des Schädels und Spinalkanals einschließlich funktioneller, mikrostruktureller und metabolischer Verfahren (Perfusions- und Diffusions-Tensorbildgebung, fMRT, MR-Spektroskopie) sowie MR-Angiographie.

Es stehen vier moderne Magnetresonanztomographen (3,0 und 1,5 Tesla) zur Verfügung, die gemeinsam mit der Klinik für Radiologie genutzt werden.

Kontrastmittel-unterstützte CT-Untersuchung bei Meningiom Plus Symbol Computertomographie (CT)

des Schädels und der Wirbelsäule mit CT-Angiographie, Perfusions-CT und CT-gestützter Therapie (siehe Angiographie und Intervention).

Es stehen drei Mehrzeilen-CT-Geräte (40, 64 und 256 Zeilen) für Diagnostik und Therapie zur Verfügung, die Nutzung erfolgt gemeinsam mit der Klinik für Radiologie.

Plus Symbol Angiographie (DSA)

Die minimal-invasive, angiographisch kontrollierte Behandlung von Gefäßfehlbildungen, degenerativen Gefäßveränderungen, Gefäßverschlüssen und Tumoren erfolgt mit verschiedenen Kathetertechniken über arterielle oder/und venöse Gefäßzugänge in Vollnarkose oder Lokalanästhesie, gelegentlich durch perkutane Direktpunktion von anderweitig nicht ausreichend gut zugänglichen krankhaften Veränderungen.

Angiographische Untersuchungen und Eingriffe erfolgen an einer modernen biplanaren Angiographieanlage.

Konventionelle Bildgebung Myelographie nach dorsaler Stabilisierung der LWS Plus Symbol

Myelographie

Diskographie

Ambulante Untersuchungsverfahren

Im Folgenden finden Sie allgemeine Informationen für eine ambulante Darstellung der hirnversorgenden und rückenmarksnahen Blutgefäße.

Spezielle Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten in stationärem Rahmen (Aneurysmatherapie, Behandlung von Gefäßfehlbildungen, Behandlung von Gefäßengstellen) finden Sie im Unterpunkt "Schwerpunkte".

Ambulante Untersuchung der hirnversorgenden und rückenmarksnahen Blutgefäße

Mit der Ihnen vorgeschlagenen Untersuchung - Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) - können Erkrankungen der Blutgefäße des Halses, des Kopfes bzw. im Bereich der Wirbelsäule erkannt werden. Dabei werden insbesondere Einengungen, Verschlüsse, Eweiterungen und Aussackungen, aber auch anderweitige Beeinträchtigungen von Blutgefäßen durch Tumoren oder Entzündungen diagnostiziert.

Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs informieren wir Sie über alternative Untersuchungsverfahren, erläutern den Ablauf der Untersuchung und erläutern die Besonderheiten der ambulanten Untersuchung in der Nachsorge. Dies betrifft insbesondere folgende Punkte:

Vorbereitung auf die Untersuchung:

  • aktuellen Überweisungsschein von Ambulanz mitbringen
  • aktuelle Blutwerte (Kreatinin, TSH, Quick, Thrombozytenzahl)
  • Ergebnisse / Aufnahmen früherer Untersuchungen

Am Tag der Untersuchung bitte:

  • nüchtern erscheinen (Medikamente können mit etwas Wasser eingenommen werden)
  • Essen und Trinken mitbringen (nach der Untersuchung können Sie essen)
  • Abholung organisieren (gegen 15 Uhr), da Sie nicht selbst fahren können, zu Hause weiter Bettruhe bis zum nächsten Morgen

Nach der Untersuchung:

  • auf korrekte Lage des Verbandes achten und diesen nicht verschieben
  • Bettruhe bis zum nächsten Morgen einhalten, Punktionsstelle mechanisch nicht belasten
  • Medikamente wie gewohnt einnehmen
  • Bei Schwellung an der Einstichstelle oder sichtbarer Blutung sofort Personal verständigen (tagsüber 0341 / 97-17406, sonst 0341 / 97-17423 ODER Notarzt 112)
 
Letzte Änderung: 14.10.2016, 14:40 Uhr
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